ZUGFeRD: Steuerunterlagen aufbewahren

ZUGFeRD

ZUGFeRD als Datenmodell für den elektronischen Rechnungsaustausch findet Anwendung: Steuerrelevante Dokumente in das Portable Document Format (PDF) zu konvertieren und in dieser Form zu archivieren, ist vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) nun explizit befürwortet worden.

Mit den neuen Bestimmungen werden die seit 1995 geltenden Grundsätze abgelöst und den Bedingungen der heutigen Arbeitswelt angepasst. Mit Veröffentlichung der neuen GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) hat das Bundesministerium für Finanzen nun die Aufbewahrung steuerrelevanter Unterlagen in Form von PDF-Dokumenten genehmigt. Das widerum führte zur Entwicklung vom Rechnungsformat und Datenmodell ZUGFeRD um das es hier gehen soll. ZUGFeRD steht dabei für Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland.

Dokumente fehlerfrei und flexibel konvertieren

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Im Gesundheitssektor ist eine vertrauensvolle Kommunikation zwischen Versicherungsnehmern und Krankenkassen das A und O. An zentraler Stelle steht dabei der E-Mail-Verkehr: Die tagtägliche E-Mail-Flut auf der einen Seite - gesetzliche Anforderungen an Sicherheit und Archivierung auf der anderen - stellen Mitarbeiter und IT-Abteilungen vor besondere Aufgaben. Ein professionelles E-Mail-Management kann Krankenkassen bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen unterstützen. Die Techniker Krankenkasse (TK) entschied sich daher, Kommunikationsprozesse zu optimieren und Workflows zu automatisieren. Mithilfe einer hochfunktionellen Software werden E-Mails samt Anhang in PDF/A-Dateien konvertiert. Die rechtsgültige Archivierung der Dokumente kann so schnell und einfach sichergestellt werden.

Grafische Texte mit webPDF und OCR in bearbeitbare PDF-Dokumente konvertieren

Buchstabenwürfel TEXT

Im Betriebsablauf fallen häufig Dokumente an, die zwar Texte enthalten, aber in einem Format vorliegen, das die computergestützte Textverarbeitung nicht unterstützt. Dabei handelt es sich meistens um Grafiken aus optischen Eingabegeräten, wie Scannern, Digitalkameras und Faxempfängern, die überwiegend Rastergrafiken als Ergebnis hervorbringen. Um die in den Grafiken enthaltenen Texte effizient nutzen zu können, müssen diese mithilfe von OCR in maschinenlesbare Zeichen umgewandelt werden. Im Anschluss können die Texte wie gewohnt mit einem Textverarbeitungsprogramm editiert, kopiert und durchsucht werden. Die automatische Texterkennung spart wertvolle Zeit und somit auch Geld.